„Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu“

Verletzungsgeplagte Baskets müssen sich in Bayreuth mit 87:113 geschlagen geben

Nach zuletzt sieben Siegen in Folge reisten die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Samstag auf dem Papier als klarer Favorit zum Tabellenletzten nach Bayreuth. Mit großen Verletzungssorgen im Gepäck mussten sich die Vilsbiburger am Ende trotz aufopferungsvollem Kampf dennoch mit 87:113 (40:52) geschlagen geben.

„Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu“ – so lässt sich die vergangene Woche bei den Baskets mit nur einem Satz treffend zusammenfassen. Zum Langzeitverletzten Eduard Hoffmann (Sprunggelenksbruch) gesellte sich nach dem Jena Spiel auch noch Michael Theisinger (Schultergelenksprengung). Am Freitagabend folgten dann die nächsten Hiobsbotschaften: Abdu Circiroglu knickte im Training um (Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk), zudem musste Lubos Novy aufgrund eines grippale Infekts ebenfalls passen. Und weil das noch nicht reichte, kugelte sich John Boyer nach nur vier Spielminuten in Bayreuth auch noch einen Finger aus und konnte fortan nur noch eingeschränkt agieren.

Bayreuth witterte durch den stark dezimierten Kader eine Chance und setzte die Baskets von der ersten Sekunde an stark unter Druck. Die Vilsbiburger fanden so überhaupt nicht ins Spiel, lagen früh mit 12 Punkten zurück ( 5:17; 5. Spielminuten) und liefen diesem Rückstand bis zum Viertelende hinterher (16:25). Zu Beginn des zweiten Viertels erzielte Kapitän Michael Mayr innerhalb von nur drei Minuten drei Dreier in Folge (am Ende mit 33 Punkten und 7 Dreiern Topscorer der Baskets) und so war das Spiel wieder völlig ausgeglichen (25:25). Doch in der Folge schwächelte die Vilsbiburger Defensive und Bayreuth zog bis zur Halbzeit erneut auf 12 Punkten davon (40:52). Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel (26:23) starteten die Baskets mit einem 9-Punkte-Rückstand in de Schlussabschnitt (66:75) und sollten bis sieben Minuten vor Ende nochmals bis auf sechs Punkte herankommen. (81:75).
  2016 Mayr bayreuth
Das intensive Spiel hatte Spuren hinterlassen und die Kräfte bei den Baskets schwanden sichtlich. Zudem blieben die Pfiffe in einigen kritischen Situationen auf Vilsbiburger Seite aus.(1:10 Freiwurfversuche au Vilsbiburger Sicht in der entscheidenden Phase). Bayreuth zog in der Folge Punkt um Punkt davon. Beim Stand von 85:102 zwei Minuten vor dem Ende, die Partie war freilich entschieden, platzte Headcoach Holger Prote und Kapitän Michael Mayr dann endgültig der Kragen. Drei technische Fouls, inklusive der Disqualifikation von Headcoach Holger Prote, waren die Folge. Am Ende mussten sich die Baskets Bayreuth mit 87:113 geschlagen geben. „Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, die trotz der vielen Ausfälle bis zur letzten Minute gekämpft hat. Was kann man mehr erwarten? Hätten wir von den Unparteiischen eine erkennbare Linie auf beiden Seiten gesehen, wer weiß, wer dann als Sieger das Feld verlassen hätte“, so Headcoach Holger Prote nach der Partie.

Jetzt heißt es Mund abwischen und Blick nach vorne richten. Bereits am kommenden Samstag (Spielbeginn 19.30 Uhr) wartete mit dem TSV Oberhaching der nächste schwere Gegner in der Vilsbiburger Ballsporthalle auf die Baskets.

Für die Baskets spielten: (Punkte/davon Dreier) Leierseder (5), Mayr (33/7), Wagner, Zeller, Boyer (11/1), Guddemi (13), Goderbauer (5/1) und Timmons (20)

 
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