Baskets ziehen Piranhas die Zähne

Und klettern Dank eines 94:62-Kantersiegs in Ansbach auf den zweiten Rang

Vergangenes Wochenende gastierten die Baskets Vilsbiburg am 23. Spieltag bei hapa Ansbach. Nach einer harten und intensiven ersten Halbzeit dominierten die Vilsbiburger nach dem Seitenwechsel nach Belieben und fertigten die „Piranhas“ am Ende deutlich mit 94:62 (46:37) ab.

Die Vilsbiburger waren erneut nur mit acht Mann nach Mittelfranken gereist und hatten in den Anfangsminuten große Probleme gegen die Gangart der Gastgeber (0:7; 3. Spielminute). Viele Nicklichkeiten, ein enorm körperliches Spiel und viele hitzige Szenen ließen bei den Baskets keinen richtigen Spielfluss aufkommen und so lief man im ersten Viertel lange einem Rückstand hinterher (14:20; 8. Spielminute). Ein Dreier von Kapitän Michael Mayr und einfache Fastbreak Punkte von Joshua Guddemi ließen die Niederbayern bis zum Viertelende jedoch wieder auf einen Punkt herankommen (19:20). Mit zunehmender Spieldauer gewöhnten sich die Baskets an die Gangart der Ansbach. und so war die Partie Auch die erste Hälfte des zweiten Viertels gestalteten beide Teams ausgeglichen (30:32). In der Folge konnten sich die Baskets ein kleines Polster erspielen und Josi Leiderseder lies den Vorsprung zur Halbzeit mit einem Buzzer-Beater von der Dreierlinie auf neun Punkte anwachsen. (46:37).

„Wir dürfen uns von der Spielweise der Ansbach nicht provozieren lassen. Es war klar, dass Ansbach alles versuchen wird, um uns aus dem Rhythmus zu bringen. Wir müssen nach dem Seitenwechsel unser Spiel durchziehen und uns nicht auf diesen Fight einlassen“, so Prote.

Und seine Jungs gaben nach dem Seitenwechsel so richtig Gas und sollten eines der besten Viertel der gesamten Saison abliefern. Abdu Circiroglu bekam nach fast zweimonatiger Verletzungspause das Vertrauen der Coaches und überzeugte durch eine herovrragende Verteidigungsarbeit.
   2017 Leierseder Ansbach

Aus einer guten Defense heraus spielten sich die Vilsbiburger in einen richtigen Rausch und punkteten in der Offensive nach Belieben. Egal ob Timmons, Novy oder Leierseder, Vilsbiburg fand immer wieder den freien Mann und bestrafte Lücken in der Ansbacher-Verteidigung eiskalt.

Mit 31:9 ging der dritte Abschnitt an das Prote-Team und das Spiel war mit Beginn des Schlussabschnitts entschieden (77:46). Vilsbiburg schaltete in den letzten zehn Minuten einige Gänge nach unten und freute sich am Ende beim 94:62 über den sechzehnten Saisonsieg. Weil Treuchtlingen und Bad Aibling zeitgleich verloren, kletterten die Baskets auf den zweiten Tabellenplatz.

Am kommenden Wochenende treten die Baskets zum vorletzten Mal in der Saison vor heimischen Publikum an. Zu Gast ist am Sonntag um 16.00 Uhr GGZ Basket Zwickau. Die Vilsbiburger Basketballfans dürfen sich erneut auf einen heißen Tanz freuen, denn auch Zwickau befindet sich mitten im Abstiegskampf und braucht dringend einen Sieg für den sicheren Klassenerhalt.

Für die Baskets spielten: (Punkte/davon Dreier) Leierseder (18/4), Mayr (14/4), Circiroglu (2), Theisinger (3), Novy (23/1), Boyer (8/1), Guddemi (13/1), und Timmons (13)

 
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