Am Ende fehlte die Kraft

88:102-Heimniederlage der Baskets gegen Ansbach

Nach einem freien Osterwochenende ging es für die Baskets Vilsbiburg mit dem Spiel gegen Ansbach am vergangenen Samstag in die Schlussphase der Saison 2012/2013.

Dabei hatten die Vilsbiburger mit enormen Personalproblemen zu kämpfen. Nachdem Holger Prote bereits auf die Dienste von Fabian Sondershaus, Igor Jurakic und Andreas Goderbauer verzichten musste, ereilte die Baskets am Freitagabend die Horrornachricht. Justin Halleran musste wegen einem Blinddarmdurchbruch operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus. Mit Joey Fuca lag zudem der Topscorer der Baskets die Woche über mit Fieber im Bett, sodass die Vorzeichen für das Spiel alles andere als gut waren.

Dennoch starteten die Baskets gut in die Partie. Jodi Kreutzer sprang zu Beginn der Partie in die Bresche und sorgte in der Offensive für Zählbares. In der Verteidigung hatte man die körperlich überlegenen Ansbacher ganz gut im Griff und lag so am Ende des ersten Viertels mit 29:23 in Front. Im zweiten Viertel geriet der Offensivmotor der Baskets dann ein wenig ins stottern. Aus der Distanz konnte man nicht an die starken Leistungen der vergangenen Heimspiele anschließen und in der Verteidigung fand die Centerriege keine Mittel den Ansbacher Topscorer Matthias Meinel (erzielte am Ende 38 Punkte) unter Kontrolle zu bringen. Ansbach verwandelte den sechs Punkte Rückstand so bis zur Halbzeit in eine drei-Punkte Führung, womit es beim Stand von 47:50 in die Halbzeit ging.

„Wir haben uns gegen Ende der ersten Halbzeit wieder zu sehr auf unsere „Dreier“ verlassen und haben aufgehört den Korb zu attackieren. Das wollten wir in der zweiten Halbzeit wieder verändern.“, so Prote.

   2013 mayr ansbach

Und das gelang den Baskets auch ganz gut. Kapitän Michael Mayr (mit 23 Punkten davon 3 Dreier Topscorer der Baskets) war auf dem Weg zum Korb nicht zu stoppen und punktete zum Teil trotz Foul. Niki Märkl sorgte aus der Distanz für Entlastung und Joey Fuca setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene. Am Ende konnten die TSV’ler Viertel Nummer drei knapp für sich entscheiden (24:22), sodass sich die Fans in er gut gefüllten Ballsporthalle beim Stand von 71:72 auf einen spannenden Schlussabschnitt einstellen konnten. Und auch hier gestalteten die Baskets das Spiel lange offen. Erst vier Minuten vor Ende machten sich die schwindenden Kräfte auf Seiten der Baskets bemerkbar, was die routinierten Ansbacher eiskalt ausnutzten und sich Punkt für Punkt absetzten. Zwar versuchten die VIlsbiburger alles um die Partie noch zu drehen, doch am Ende musste man sich Ansbach mit 88:102 geschlagen geben.

„In Sachen Kampf und Leidenschaft kann ich meinen Jungs heute keinen Vorwurf machen. Wir haben bis zum Schluss versucht uns gegen die drohende Niederlage zu wehren. Am Ende fehlte uns einfach die Kraft und in einigen Situationen auch die nötige Cleverness.“, so Prote.

Durch die Niederlage rutschen die TSV Cracks in der Tabelle auf den sechsten Rang ab. Da aber auch München Basket patzte, haben die Vilsbiburger am kommenden Wochenende im direkten Duell gegen die Oberbayern immer noch die Chance sich wieder auf den fünften Tabellenplatz vorzuschieben.

Für die Baskets spielten (Punkte/Dreier): Kreutzer (18/1), Leierseder (1), Fuca (14/1), Mayr (23/3), Novy (8), Märkl (16/3), Bikandi und Duku (8)

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